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Lass nie deine Füße schneller laufen als die Schuhe

Je näher das Pfingstwochenende rückt, desto mehr steigt die Vorfreude bei der Jungenschaft des CVJM Dhünn. Seit über fünf Jahrzehnten zieht es die Jugendgruppe an diesem Wochenende gen Osten nach Rönsahl. Auch in diesem Jahr haben sich 17 Teilnehmer und sechs Mitarbeiter aufgemacht, um ein paar Tage ohne Elektrizität und festem Dach über dem Kopf in der Natur zu verbringen.

Als der letzte Hänger gepackt war, ging es am Freitagabend in Hülsen los. Angekommen auf dem Zeltplatz musste zunächst das Lager errichtet werden. Nachdem die Zelte und der Fahnenmast aufgerichtet wurden, konnte dann endlich gemeinsam am Lagerfeuer gegessen werden. In der Nacht auf Samstag gab es wie auch in den dann folgenden Nächten Besuch aus der Heimat. Ehemalige Jungenschaftler versuchten wie in jedem Jahr die Fahne der Jungenschaft zu erbeuten.

Auch am Samstag zeigten sich alte Bekannte auf dem Zeltplatz. Die beiden ehemaligen langjährigen Jungenschaftsmitarbeiter Matthias Gramstat und Tobias Distel hatten sich bereiterklärt, das Nachmittagsprogramm zu übernehmen. Das gesamte Wochenende stand unter dem Thema „Schottland“, sodass die Beiden eine an die schottischen Highland Games angelehnte Lagerolympiade mit den Teilnehmern durchführten. Beim Baumstumpfweitwurf oder Staffellauf konnten die Jungenschaftler Kraft und Ausdauer unter Beweis stellen. Der Samstag endete schließlich mit einem Geländespiel, bei dem die Teilnehmer letztlich alte schottische Zitate – beispielsweise das Zitat aus der Überschrift - zusammenfügen mussten.

Höhepunkt des Wochenendes war dann erneut der Sonntag. Auf dem Programm stand das Fußballspiel gegen ehemalige Jungenschaftler und Väter der Teilnehmer. Nachdem Schiedsrichter Krug in zwei Fällen Gnade vor Recht ergehen ließ und Jungenschaftler nicht mit Gelb-Rot vom Platz stellte, konnte die Jungenschaft mit 2:0 in Führung gehen. Jedoch machten sich die kurzen Nächte bemerkbar, sodass die „Alten Herren“ das Spiel drehen und ihrerseits die Führung übernehmen konnten. Ein sehenswerter Freistoßtreffer kurz vor Schluss sorgte dann aber für den für alle versöhnlichen 3:3 Endstand. Anschließend wurde mit beiden Mannschaften, den Familien einiger Jungenschaftler und zahlreichen Besuchern aus der Gemeinde auf dem Zeltplatz gegrillt. Die gemeinsamen Stunden auf dem Zeltplatz sind für die Jungenschaft immer wieder etwas Besonderes, wir freuen uns über jeden Besucher. Im Rahmen des gemeinsamen Grillfestes wurde Till Schönherr vom Vorstand des CVJM Dhünn als Mitarbeiter aufgenommen. Wir sind froh, dass Till nun auch offiziell Teil unseres Mitarbeiterteams ist.

Bei den über das Wochenende verteilten Andachten haben die Mitarbeiter von persönlichen Herausforderungen aus ihrem Glauben berichtet und wie sie damit umgegangen sind. Was kann man tun, wenn Freunde aus dem Fußballverein selbst nicht an Gott glauben und nicht begreifen können, dass man in die Jungenschaft geht? Wie kann man mit Zweifeln am eigenen Glauben umgehen? Besonders war in diesem Jahr, dass – wie früher üblich – gemeinsam christliche Lieder am Lagerfeuer begleitet von Gitarre gesungen wurden.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die dieses einzigartige Wochenende jedes Jahr ermöglichen. Das Pfingstwochenende in Rönsahl ist für viele von uns das beste Wochenende im Jahr und wir hoffen sehr, dass diese Tradition noch lange erhalten bleibt. Wir können es kaum erwarten, im nächsten Jahr erneut loszuziehen.

Die Mitarbeiter der Jungenschaft

Soll ich wirklich mitmachen?“ Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt.
Von viel Gospelmusik war die Rede, deutsche und englische Lieder. Nach dem Poporatorium Luther, mit einem Chor von über 4.000 Sängerinnen & Sängern, wäre das Martin Luther King Chormusical mein zweites Projekt der tausend Stimmen.
Aber Gospelmusik, ob mir das so gut gefällt? Nach langem hin und her überlegen habe ich mich dann dazu entschieden, am Projekt mitzuwirken. Angemeldet war ich, zusammen mit 11 weiteren Sängerinnen und Sängern aus Dhünn, über den von Katrin Wengler geleiteten Dabringhauser Chor „up to date“.
Der Startschuss fiel am 30. September 2018. Die erste gemeinsame Kick-off Probe mit allen 1.200 Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland stand an. Geprobt wurde in der Grugahalle in Essen, hier sollte auch 5 Monate später die Uraufführung des Musicals stattfinden. Um uns vorbereiten zu können, hatten wir zuvor bereits Notenhefte und Übungs CD´s erhalten. Schon vor der ersten Probe wurde klar: Es lohnt sich dabei zu sein!
Im Januar fand dann die Hauptprobe mit dem großen Chor und den Musicaldarstellern statt. Aber auch zwischen den Gesamtproben waren wir fleißig. Im 14-Tage Rhythmus haben wir, unter der Leitung von Katrin Wengler, im kleinen Projektchor alle Lieder einstudiert und schwierige Stellen besonders geprobt. So waren wir perfekt vorbereitet für den großen Tag.

Am 09. Februar 2019 war es dann endlich soweit!
Der Tag startete schon früh mit der Generalprobe. Geprobt wurden die letzten Änderungen in der Choreographie, besonders knifflige Stellen für Chor und Solisten und natürlich alles im Gesamtdurchlauf. Kurz nach 19 Uhr ging es dann endlich los.
Die Grugahalle ausverkauft, 4.500 Zuschauer/-innen warteten gespannt auf den Beginn der Aufführung. Endlich ertönten die ersten Akkorde, die Musicaldarstellerin gab dem Chor ein Zeichen und 1.200, ganz in schwarz gekleidete Sängerinnen und Sänger erhoben sich. Die nächsten drei Stunden waren gefüllt mit fröhlichen und auch nachdenklichen Liedern, geschrieben von Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken. Erzählt wird die Geschichte Martin Luther Kings. Eine Zeit des Umbruchs, der Aufstände, Träume und Visionen.
Die von Andreas Malessa geschriebenen Texte machen deutlich, welch große Bedeutung Kings Traum von einer Welt ohne Hass, Ausgrenzung und Gewalt auch noch, oder gerade in unserer heutigen Zeit hat.

Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung, einer Menge Spaß, viel guter Musik und einer grandiosen Uraufführung gefolgt von lang andauerndem Applaus, bleibt das Gefühl, ein Teil von einem wichtigen Projekt mit großer Bedeutung gewesen zu sein. Denn die Zusage und Aufforderung bleiben:
„Gott bricht aus Bergen der Verzweiflung, Steine der Hoffnung uns heraus.
Ja, wir vertrauen der Verheißung: bau‘n der Gerechtigkeit ein Haus!“
Doch es ist nicht nur Martins Traum, es ist Gottes Vision für unsere Welt.
Wir sind aufgerufen, gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen!

von Annemarie Roth

Ein Bericht vom 16+ Adventslobpreis
-von Tanja Distel

So fangen im Moment bestimmt viele Artikel an, aber ja es ist stressig zur Zeit.
Bei vielen hauptsächlich wegen Weihnachten und den ganzen Dingen, die bis dahin noch erledigt werden müssen.
Das ist bei mir nicht der Fall, trotzdem ist es stressig. Ich habe mit Beginn der Adventszeit angefangen zu arbeiten, mein Staatsexamen ist erst ein paar Wochen her, das Studium geht weiter mit Studienarbeiten und Klausuren und in nichtmal zwei Monaten ziehe ich um. Also alles nicht so weihnachtlich.
Es müssen Sachen sortiert werden, die man beim "normalen Aufräumen" zur Seite schiebt. Alles kann man eben nicht mit in die neue Wohnung nehmen. Ich war also gerade dabei Schulsachen nach ihrer Wichtigkeit zu sortieren, als meine Mutter mir mitteilte, dass sie gerne heute Abend zu dem Lobpreis Gottesdienst gehen würde.
Das war meine Chance vor den Anatomie Büchern zu fliehen. So gingen wir also, durch den frisch gefallenen Schnee runter zur Kirche. Als wir die Tür öffneten, erwartete uns eine schön beleuchtete Kirche. Nicht nur die Lichterkette des Tannenbaums leuchtete, sondern auch diverse andere Lichterketten, Kerzen und bunte Strahler, die der Kirche eine besondere und weihnachtliche Atmosphäre gaben.

Zu Beginn wurde mit dem Anspiel genau das oben genannte "Problem" aufgegriffen, die stressige Adventszeit. Danach wurde es ruhig. Es gab eine Wunschliste, auf der Lobpreis und auch Weihnachtslieder standen. Jeder Liedwunsch wurde gespielt. Somit konnte jeder, der aus seinem stressigen Alltag geflohen war, ein Teil des Gottesdienstes mitgestalten. Ich persönlich habe mir kein Lied gewünscht. Ich fand alle Lieder auf der Wunschliste schön und habe auch auf den Geschmack der anderen Geflohenen vertraut. Zwischendurch gab es die Möglichkeit sich mit diesen über die bisherige Adventszeit auszutauschen.
Das Thema des Anspiels schien die meisten zu betreffen. Doch zugleich hörte man auch, dass ihnen gerade in der letzten ¾ Stunde ein Stück Advent geschenkt wurde. Danach wurde weiter gesungen, das Ende war offen. Die Reihe in der ich saß leerte sich. Und als meine Schwester sich dann zu mir setzte, überkam mich die Freude auf Weihnachten, die ich in den letzten Wochen hinten dran geschoben hatte.
Als wären diese 1½ Stunden und das Geschenk der Weihnachtsstimmung nicht schon genug, wurde einem am Ausgang nochmals Zeit geschenkt. Ein Teelicht, das Zeit braucht um zu schmelzen, damit man eine versteckte Zusage von Gott zu lesen bekommt.
Als die meisten Geflohenen nun weg waren, ging ich auch. Ich griff direkt zwei Mal bei den Teelichtern zu, in der Hoffnung meinen Sonntagabend, so mit jemand anderem Teilen zu können.

Danke an 16+, für das bisschen Advent in der Vorweihnachtszeit!

Auch in diesem Jahr zog es die Dhünner CVJM-Walkerinnen und Läufer wieder auf die Nordseeinsel Borkum, wo am Samstag, 1. September, der 13. Borkumer Meilenlauf stattfand. Bei spätsommerlichen, idealen Bedingungen gingen die Dhünner auf die unterschiedlichen Walk- und Laufstrecken, die entlang des Südstrandes, der Strandpromenade sowie durch die schöne Dünenlandschaft der Insel führten.

Wie auch in den Vorjahren konnten sich die dhünnschen Teilnehmer in dem großen Starterfeld von 1400 Sportlern mehr als gut behaupten. Petra Koch kam bei dem Walking-Wettbewerb der Damen über 6,5 Seemeilen als zweite ins Ziel, Heike Scheerer belegte über die 3,2 Seelmeilen Platz 1. Über den Gesamtsieg beim 5 km Kaap-Lauf freute sich Daria Potapczuk, die zum ersten Mal in Borkum dabei war.

Beim Viertelmarathon musste sich Ludwig Fein in der Altersklasse M 60 als zweiter geschlagen geben, gefolgt von Klaus Thiel (Platz 4) und Hartmut Alles (Platz 10) Die Teamwertung beim Viertelmarathon ging an den CVJM Gesamtverband. Ludwig Fein konnte für die CVJM Mannschaft den Team-Pokal in Empfang nehmen.

Der nächste Termin für den 14. Borkumer Meilenlauf steht heute schon fest: Am 7.Sept. 2019 heißt es wieder „ Ab auf die Insel“ Borkum – da läuft was!

Dhünn, 2. Sept. 2018 Bernd Wurth

Fotos: Gisela Wurth, Heike Scheerer Für die Veröffentlichung von den Teilnehmern des Laufs freigegeben.

Gott, Fußball und eine Menge Segen

Wir, das sind 13 Fußballer und 5 Volleyballer. Es ging nach Chennai und wir waren auch in der gesamten Reise in der Stadt unterwegs. Chennai ist eine der größten Städte Indiens. Vor Ort haben wir mit einer indischen Organisation zusammengearbeitet, die uns Kontakte, Möglichkeiten und Unterstützung in Übersetzung gegeben hat. Wir sind von einer zentralen Unterkunft jeden Tag zu verschiedenen Orten gefahren um dort den Menschen von Gott und seiner Liebe zu erzählen. Wir hatten eigentlich jeden Tag den gleichen Tagesablauf. Ganz früh morgens so gegen 5:30 Uhr hatten wir unser erstes Training mit anschließendem Fußballspiel, wir haben meistens die Kinder trainiert und gegen Erwachsene gespielt. Danach sind wir zu einer Schule gefahren und haben eine Sportstunde gestaltet, hier war es manchmal auch so, dass wir vor einer ganzen Schule gesprochen haben. Nach der Sportstunde sind wir zum nächsten Ort um dort zu trainieren und zu spielen. Abends hatten wir dann noch einmal Training und ein Spiel. Manchmal hatten wir auch 3 Fußballspiele pro Tag oder ein, zwei Trainings mehr. Nach dem letzten Fußballspiel sind wir meistens in einen Gottesdienst oder in einen Hauskreis/Hausgemeinde gegangen. Da ich so viel erlebt habe werde ich einige meiner Highlights erzählen. Eine besondere Erfahrung die ich machen durfte und die mir im Laufe der Zeit immer deutlicher geworden ist: Gott unterstützt uns, wenn wir sein Wort predigen. Wir haben auf Englisch gesprochen und versucht immer auf die jeweilige Situation der Menschen einzugehen. Viele der Andachten/Predigten behandelten die Basics des christlichen Glaubens von der Erlösung durch die Liebe Gottes über die persönliche Beziehung zu Gott, außerdem haben wir viel Zeugnisse unserer eigenen Erfahrungen mit Gott erzählen dürfen. Viele indische Kinder und Erwachsene haben zum ersten Mal gehört, dass man eine persönliche Beziehung zu Jesus haben kann und waren gerade deswegen sehr interessiert und begeistert von der Liebe Gottes. Wir haben in jeder Trainingseinheit, nach jedem Spiel und an jeder Schule nach Möglichkeit das Evangelium verkündet. Es war nicht an allen Orten immer möglich zu evangelisieren, da Indien ein hinduistisch geprägtes Land ist und Mission nicht immer erlaubt war. Wenn wir an einem Ort gepredigt haben war es meistens so, dass die Organisation mit der wir zusammengearbeitet haben, weiter mit den Menschen in Kontakt bleibt. Mein ganz persönliches Highlight war an einer Taubstummen-Schule. Hier war am Anfang die Verkündigung nicht einfach, aber Gott öffnet Türen und so konnten wir auch durch die Zeichensprache Gottes Liebe erzählen. Vor allem aber habe ich gemerkt, dass diese Kinder trotz relativ simpler Spiele so unendlich dankbar waren, dass wir uns mit ihnen beschäftigt haben und die leuchtenden und strahlenden Kinderaugen, wenn man sie umarmt, ihnen von der Liebe Gottes erzählt oder sie einfach nur anlächelt werde ich definitiv nicht vergessen. Das ist für mich die Sache die ich aus Indien mitnehme, tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit gegenüber Gott für die Zeit, die Erfahrungen, für den Segen über die Reise und für die Möglichkeiten von Gott zu erzählen. Aber auch euch sage ich Danke! Danke für die Spenden, für jeden der im Gebet an mich gedacht hat und ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Zeit in Indien geben und wünsche euch Gottes Segen. Viele Grüße, Micha

Hans-Hartwig Selbach und Klaus Glaser gehörten zu den dhünnschen Volleyballern der ersten Stunde, denen es gelang, weitere junge Burschen für den noch relativ jungen Ballsport zu begeistern. Bald schon stellten sich erste Trainingserfolge ein und im CVJM-Kreisverband wurden erste Turniere ausgetragen. Besonders attraktiv waren die ersten Adventsturniere, an denen Mannschaften aus Lüttringhausen, Ronsdorf, Lennep, Wemelskirchen und Dhünn teilnahmen.

Mit steigender Leistungskurve und nach den ersten Turniererfolgen entschlossen sich die Dhünner schon bald  an den Meisterschaften der Kreisliga teilzunehmen. Nach einigen Jahren schaffte man auch den Sprung in die Bezirksliga, wo die Volleyballer unter anderem auf Mannschaften wie Bayer 04 Leverkusen, Bayer Wuppertal sowie weitere, sehr leistungsstarke Teams aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis trafen.

Viele Jahre leiteten Hans-Hartwig Selbach und Klaus Glaser, später  Klaus Röll, Wermelskirchen,  die Volleyball-Gruppe, bis dann zum späteren Zeitpunkt Reinhard Schikore das Training der Dhünner übernahm.

Heute trainieren  nicht nur die Herren donnerstags, 20 Uhr,  in der dhünnschen Mehrzweck-Halle. Frauen sind ebenfalls herzlich willkommen! Die Mixed Mannschaft spielt heute in einer Hobbyliga (BFS Rheinland Bezirksklasse 2) und wird von Jens Benedix trainiert, der sich über jeden neuen  Mitspieler/innen, ob jung oder alt, freut.

Weitere Infos zu der Volleyabteilung des CVJM gibt es bei

Jens Benedix

In drei Gruppen mussten die Teilnehmer den Weg von Kürten durch den Wald zurück nach Hülsen finden und unterwegs verschiedenste Aufgaben erfüllen. So wurde mit einem selbstgebauten Floß ein Teich überquert, der Konfirmationsklassiker „Bibel hoch“ gespielt oder Zwiebeln auf engstem Raum in einem Zelt geschnitten. Aufgabe für den gesamten Weg war es, das Bergische Heimatlied auswendig zu lernen. Nach 16 km Wandern und 13 Stationen auf dem Weg erreichten schließlich alle drei Gruppen müde, aber durchaus stolz das Vereinshaus in Hülsen.

Ein gemeinsames Grillen zu später Stunde in der Grillhütte rundete einen erfolgreichen Orientierungsmarsch ab.

In der Andacht sprach Remo Distel – basierend auf einem Vergleich zum fiktiven Superhelden Batman - darüber, dass Jesus anders auf die Welt gekommen ist, als wir Menschen es vielleicht erwarten würden.

Unser Dank gilt den zahlreichen Helfern, die uns bei den Stationen und beim Grillen unterstützt haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich mühelos so viele Freiwillige finden lassen, die sich für die Jungenschaft die Nacht um die Ohren schlagen. Der Orientierungsmarsch ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und auch im nächsten Jahr wird unsere Jungenschaft wieder in den Wald ziehen – wir freuen uns darauf.

Die Mitarbeiter der Jungenschaft

Am 24. September 2017 durften wir Geburtstag feiern und taten dies mit einem leckeren bergischen Snack und einem gesegneten Gottesdienst mit dem dhünnschen Eigengewächs, den Jungbläsern, dem Familychor und natürlich Denis Werth, der mit uns über das Thema "Alles gut bei dir?" nachdachte.

Vielen Dank an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes mitgeholfen haben. Ein durchaus gelungener Tag!

Schaut selbst:

Jahresfest 2017 from mi___am on Vimeo.

10 Jahre Laufen und Walken auf Borkum

CVJM Dhünn wieder erfolgreich

Bei herrlichem Spätsommerwetter verlebte die bunt gemischte Truppe wunderschöne, sportliche und erlebnisreiche Tage. Gemeinsame Radtouren, schwimmen und wandern am Strand gehörten neben dem Freizeithöhepunkt, dem Meilenlauf, zum Wochenendprogramm.

Während der überwiegende Teil der Frauen, darunter auch zwei sehr erfolgreiche junge Nordic-Walkerinnen (Luisa Koch und Julia Ganse) die  Walkingstrecke entlang des Strandes  meisterten, schaffte es Ute Lüttinger als Läuferin in der Altersklasse W 50 auf der 5 km Kaap Laufstrecke auf das Treppchen und belegte Platz 1! Die Männer starteten  traditionell beim „Viertelmarathon- Lauf“ entlang der Küste und durch die schöne Dünenlandschaft Borkums. In der Altersklasse M 60 landeten drei der Dhünner Starter auf vorderen Plätzen, wobei Klaus Thiel als Vierter nur knapp das Podium verpasste.

In der Alterklasse M 50 gehörte Rainer Courts zu den Spitzenläufern. Er belegte den fünften Rang und landete in der Teamwertung mit zwei anderen CVJM-Startern auf dem zweiten Platz.

Auch im kommenden Jahr werden die Dhünner am 1. Sept. in Borkum beim Meilenlauf wieder dabei sein und den „Sommerausklang“ gemeinsam mit vielen CVJM-Sportlern aus ganz Deutschland feiern.

Bernd Wurth

Fotos:  Gisela Wurth  

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Der CVJM- Mittsommernachtslauf war auch in diesem Jahr bei optimalen Wetter- und Laufbedingungen ein Magnet für viele Laufinteressierte und Zuschauer aus unserer Bergischen Region sowie vielen Gästen, die zum Teil von auswärts angereist waren. Insgesamt hatten sich über 450 Teilnehmer angemeldet, davon erreichten 420 auf den unterschiedlichen Strecken und Disziplinen das Ziel. Mit einer solchen Rekordbeteiligung hatte das Organisationsteam des MSL nicht gerechnet, wenngleich sich der seit drei Jahren angebotene Halbmarathon mit „Crosscharakter“ bei den Läufern immer mehr herum spricht und dadurch auch sehr leistungsstarke Läuferinnen und Läufer angezogen werden. Aber auch die Traditionsstrecken über die 6 km und 10 km fanden wieder großen Zuspruch und auch auf den 3 Kilometern durch das Dorf gaben viele Kinder, die zum Teil auch in Begleitung der Eltern und Großeltern unterwegs waren, ihr Bestes.

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Das Rahmenprogramm wurde in diesem Jahr von drei Bands ganz wesentlich mitgestaltet. Für einen wunderbaren, gelungenen Einstieg sorgte die junge Band New Shepherds von der Neuschäfer-Höhe. Ab 20.00 Uhr spielten dann die im Rahmen des Juca-Projects in Wermelskirchen gastierenden Bands „Solar Jet“ aus Österreich sowie die Band „Soundbar“ aus Gummersbach kräftig auf und begeisterten die ganze „Laufgemeinde“.

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Beim 17. MSL gab es viele Gewinner: zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, die gemeinsam das Ziel erreichten, Walker/innen, die auf den 6 km ihr Bestes gaben und Läuferinnen und Läufer auf den längeren Distanzen mit vielen Steigungen, die sich nichts schenkten und in zum Teil hervorragenden Zeiten die anspruchsvollen Strecken absolvierten. In der großen Tombola gab es so viele Gewinne wie noch nie, so dass kaum ein Teilnehmer, ob nun auf dem Siegertreppchen oder nicht, leer ausgehen musste. Den Team-Preis, ein Glaspokal sowie eine Einladung in die CVJM-Cafeteria/Vereins- und Gemeindehaus Hülsen, gewann die Mannschaft der Firma Ortlinghaus, Wermelskirchen, die mit über 40 Mitarbeitern am Start waren.

Viele Sponsoren und Gönner aus unserem Dorf und unserer Stadt unterstützten auch in diesem Jahr durch zahlreiche Sach- und Geldspenden die diesjährige Laufveranstaltung. Dhünner, Wermelskirchener, Hückeswagener und Wipperfürther Unternehmen, die mit ihren Mitarbeitern teilnahmen, machten deutlich, wie wichtig die Fitness und Gesundheit ihrer Mitarbeiter ist und zeigten große Bereitschaft, den MSL auch weiterhin großzügig zu unterstützen und aktiv daran teilzunehmen.

Mit großer Dankbarkeit und Freude resümieren wir die für uns große und wichtige Veranstaltung und sind froh und glücklich, dass wir auch in diesem Jahr als CVJM wieder im Dorf “Flagge“ zeigen durften und gemeinsam mit so vielen Menschen aus Nah und Fern „unsere Mittsommernacht“ feiern konnten.

Der Termin für den 18. Mittommernachtslauf steht bereits fest, denn nach dem Lauf ist vor dem Lauf!! Bitte vormerken: 16. Juni 2018, ab 17.00 Uhr an gewohnter Stelle.

Text: B. Wurth

Termine in CVJM Dhünn und Umgebung

Vereinshaus geschlossen für alle Veranstaltungen

  05. Aug 2019 - 25. Aug 2019
  Vereinshaus Hülsen

Kirmesgottesdienst

  18. Aug 2019 – 10:30
  Festplatz Dhünn

Sommerlobpreis von und mit way(ke) up

  25. Aug 2019 – 17:00
  Vereinshaus Hülsen

Bundesmitarbeitertagung

  30. Okt 2019 - 02. Nov 2019
  Borkum

Abendgottesdienst

  17. Nov 2019 – 18:00
  Vereinshaus Hülsen

Über uns

Willkommen im CVJM Dhünn

CVJM steht für Christlicher Verein Junger Menschen. Wir bieten ein großes Angebot an verschiedenen Gruppen an ─ von Kinder und Jugend über Musik bis zu Sport. Dabei haben wir immer viel Gemeinschaft und Spaß. Dennoch vergessen wir nie unseren Mittelpunkt: Jesus. Auf unserer Webseite findest du alle Infos zu diesen Gruppen und weitere aktuelle Termine.

 

Pariser Basis

"Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Männern auszubreiten. Keine an sich noch so wichtigen Meinungsverschiedenheiten über Angelegenheiten, die diesem Zweck fremd sind, sollten die Eintracht brüderlicher Beziehungen unter den nationalen Mitgliedsverbänden des Weltbundes stören." (Paris, 1855)

Die CVJM sind als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM.

Die "Pariser Basis" gilt heute im CVJM Deutschland für die Arbeit mit allen jungen Menschen.

Interesse? Dann kannst du hier Mitglied werden! Wir freuen uns auf dich!

Unsere Gruppen

Der CVJM Dhünn bietet viele verschiedene Gruppen an.
Da ist für jeden etwas dabei!

Blog

Verschiedene Beiträge, Texte, Videos zum christlichen Glauben und zum CVJM Dhünn

Borkumer Lauf 2018

Auch in diesem Jahr zog es die Dhünner CVJM-Walkerinnen und Läufer wieder auf die Nordseeinsel...

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Indien 2018

Es ist gar nicht so lange her, dass ich auf der Weihnachtsfeier nach Spenden für eine Indienreise gebeten habe. Zusammen mit SRS e.V. (Sportler ruft Sportler) bin ich nach Indien geflogen um dort Sportmission vor Ort zu betreiben. Dank euch und viel Segen Gottes kamen das Geld zusammen und so sind wir nach einiger Vorbereitung am 14.02. Richtung Indien aufgebrochen.

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50 Jahre Volleyball in Dhünn

Seit den olympischen Spielen 1968 in Mexiko Stadt wurde das Volleyball-Spiel auch hierzulande immer beliebter. In den CVJM-Vereinen des Westbundes und in den Turngruppen des CVJM begann man mit Unterstützung von Sportsekretären der Bundeshöhe, Wuppertal, mit dem  Volleyballtraining und schon bald bildeten sich im Bergischen Land, so auch bei uns in Dhünn, die ersten Mannschaften.

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